Unternehmensrecht · Aus der Mitte Deutschlands – für Unternehmer, Gesellschafter & Geschäftsführer, persönlich vor Ort & digital

Unternehmens­recht –
klar beraten,
entschlossen vertreten.

GmbH-Recht, Gesellschafterstreit, Geschäftsführerhaftung, Unternehmenskauf und -nachfolge, Handelsrecht sowie Unternehmensverträge – wir beraten Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsführer im Mittelstand in allen gesellschaftsrechtlichen Fragen.

Ihr rechtlicher Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Markus Presch – vor seiner anwaltlichen Laufbahn im Bankwesen (Commerzbank) und in der Versicherungsbranche (Gerling) tätig, ein wirtschaftliches Fundament, das gesellschaftsrechtliche Fragen im unternehmerischen Kontext löst. Im Rücken das Team der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater. Recht und Steuern aus einer Hand – gerade im Gesellschaftsrecht entscheidend, weil fast jede Weichenstellung beide Seiten hat.

Erstgespräch: 20 Minuten, online, telefonisch oder bei uns vor Ort – kostenfrei.Termin buchen: Beratung im Einzelfall, 60 Minuten – kostenpflichtig; die Vergütung vereinbaren wir vorab in Textform.

Rechtsanwälte + Steuerberaterin einer Gesellschaft – eine Abstimmung entfällt
Bank- & VersicherungspraxisCommerzbank, Gerling
Dr. Niels Lierowehemaliger Zivilrichter am LG Hamburg
Region MitteldeutschlandKanzleisitz Weimar
Rechtsanwaltskammer ThüringenKanzleisitz Weimar

Unternehmensrecht bei HLP – auf einen Blick

RA Markus Presch und das Team der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater beraten im Gesellschafts- und Unternehmensrecht Gesellschafter, Geschäftsführer und Unternehmen – von der Gründung über den Gesellschafterstreit bis zum Unternehmenskauf. Auf Wunsch mit steuerlicher Beratung aus einer Hand durch die Steuerberater der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater. Kanzleisitz Weimar, tätig in Mitteldeutschland und bundesweit. Erstkontakt: 03643 85 00 12.

GmbH- & Gesellschaftsrecht
Gesellschafterstreit
Geschäftsführerhaftung
Unternehmenskauf & Nachfolge
Handels- & Vertragsrecht
Person

Rechtsanwalt
Markus Presch

Rechtsanwalt Markus Presch ist Mitgründer und Geschäftsführer der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater. Gemeinsam beraten wir Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsführer in allen Bereichen des Gesellschafts- und Unternehmensrechts – von der Gründung bis zum Unternehmensverkauf.

„Beratung von Unternehmern für Unternehmer – geradlinig, unkompliziert und auf Augenhöhe."

Markus Preschs berufliche Laufbahn begann im Bankwesen (Commerzbank) und in der Versicherungsbranche (Gerling). Dieses wirtschaftliche Fundament ermöglicht es uns, gesellschaftsrechtliche Fragen nicht isoliert rechtlich, sondern im unternehmerischen Kontext zu lösen.

In der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater arbeiten Rechtsanwälte und Steuerberater Hand in Hand: Rechtliche und steuerliche Fragen werden intern koordiniert – Sie haben einen Ansprechpartner für beides. Wir betreuen Mandate in ganz Mitteldeutschland und bundesweit.

Fachlich am Puls: Das Gesellschaftsrecht entwickelt sich stetig weiter – neue Gesetze wie das MoPeG, aktuelle Rechtsprechung und veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Durch kontinuierliche Fortbildung und die enge Verzahnung von Rechts- und Steuerberatung im Team sind wir stets auf dem aktuellen Stand – damit Ihre Struktur und Ihre Verträge auf dem heutigen Recht beruhen.

Rechtsanwalt Markus Presch, HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater
Unternehmensrecht.Markus Presch · Rechtsanwalt & Geschäftsführer der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater
Kanzlei
HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater
Kanzleisitz
Weimar
Hintergrund
Bank & Versicherung
Im Team
2 Steuerberater
Sprachen
DE · EN · RU · FR
Zulassung
Rechtsanwaltskammer Thüringen
Mandanten

Wen wir beraten

Vom Gesellschaftsvertrag bis zur Unternehmensnachfolge – wir beraten Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsführer im Mittelstand. Sie schildern Ihr Anliegen, wir ordnen es ein und vertreten Ihre Interessen – außergerichtlich wie, wenn nötig, vor Gericht.

01

GmbH- & UG-Gesellschafter

Sie sind an einer GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) beteiligt – als Gründungsgesellschafter oder späterer Erwerber eines Anteils? Wir beraten zu Ihren Rechten und Pflichten, von der Gesellschafterversammlung bis zum Gesellschafterstreit.

02

Geschäftsführer

Sie führen als Fremd- oder Gesellschafter-Geschäftsführer ein Unternehmen? Wir gestalten Ihren Anstellungsvertrag, beraten zu Haftungsfragen und vertreten Sie bei Abberufung oder Kündigung.

03

Familienunternehmen

Mehrere Generationen, mehrere Stimmen: Wir beraten Familienunternehmen zu Gesellschaftsvertrag, Nachfolgeplanung und dem Ausgleich unterschiedlicher Interessen innerhalb der Familie.

04

Startups & Nachfolger

Sie gründen neu oder übernehmen ein bestehendes Unternehmen? Wir begleiten Gründung, Beteiligungsverträge und die rechtliche Seite von Nachfolge und Unternehmenskauf.

Zusammenarbeit

Zusammenspiel mit Ihrem Steuerberater – oder wir übernehmen beides

Viele gesellschaftsrechtliche Fragen haben eine steuerliche Seite – von der Rechtsformwahl über die Umwandlung bis zur Unternehmensnachfolge. Wenn Sie einen eigenen Steuerberater haben, arbeiten wir eng mit ihm zusammen und stimmen die rechtliche Gestaltung mit der steuerlichen ab.

Wenn Sie möchten, übernehmen unsere eigenen Steuerberater Kai-Uwe Hesse und Kerstin Bader die steuerliche Seite gleich mit – dann kommen rechtliche und steuerliche Beratung aus einer Hand, ohne separate Abstimmung zwischen zwei Kanzleien.

Leistungen

Was wir für Sie tun

Gesellschaftsrechtliche Beratung, die rechtlich präzise und wirtschaftlich sinnvoll ist – für Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsführer im Mittelstand.

01

Beratung & Gestaltung

Gründung, Satzung, Verträge und laufende gesellschaftsrechtliche Beratung – wir entwickeln Strukturen, die zu Ihrem Unternehmen passen und im Alltag tragfähig sind.

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02

Konfliktlösung & Vertretung

Gesellschafterstreit, Geschäftsführerhaftung, Abberufung – wenn es zum Konflikt kommt, vertreten wir Ihre Position klar und, wenn nötig, auch vor Gericht.

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03

Transaktionen & Nachfolge

Unternehmenskauf, -verkauf und Nachfolgeplanung – wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess, gemeinsam mit unseren Steuerberatern für die steuerliche Seite.

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360°-Beratung aus einer Hand: In der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater arbeiten Rechtsanwälte und Steuerberater gemeinsam. Rechtliche und steuerliche Aspekte werden koordiniert – kein Abstimmungsaufwand, ein Ansprechpartner. Zur Kanzlei-Website →
Leistungen

Unternehmensrecht – alle Bereiche

Vom GmbH-Recht bis zum Unternehmenskauf – wir beraten Sie in sämtlichen gesellschafts- und unternehmensrechtlichen Angelegenheiten.

GmbH- & Gesellschaftsrecht

+
Gründung, Satzungsgestaltung, Kapitalmaßnahmen und laufende gesellschaftsrechtliche Beratung für GmbH, UG (haftungsbeschränkt) und GmbH & Co. KG. Wir begleiten Sie von der ersten Struktur bis zur Umwandlung – rechtssicher und praxisnah.

Gesellschafterstreit & Gesellschafterversammlung

+
Rechtliche Bewertung und Lösung von Konflikten zwischen Gesellschaftern, Vorbereitung und Leitung von Gesellschafterversammlungen, Anfechtung fehlerhafter Beschlüsse. Dr. Niels Lierow bringt hierbei seine Erfahrung als ehemaliger Zivilrichter ein.

Geschäftsführer – Anstellung, Haftung, Abberufung

+
Gestaltung von Anstellungsverträgen, Beratung zu Sorgfaltspflichten und Haftungsvermeidung (§ 43 GmbHG) sowie Vertretung bei Abberufung und Kündigung. Organstellung und Anstellungsvertrag sind dabei rechtlich getrennt zu betrachten.

Unternehmenskauf & Nachfolge (M&A)

+
Begleitung von Käufern und Verkäufern durch den gesamten Transaktionsprozess – Letter of Intent, Due Diligence, Kaufvertrag (SPA) und Closing – sowie Beratung zur Unternehmensnachfolge in Familie, Management oder an externe Käufer.

Handels- & Vertriebsrecht

+
Handelsvertreter- und Vertriebsverträge, Allgemeine Geschäftsbedingungen im B2B-Geschäftsverkehr sowie Beratung zu Handelsregister- und Prokurafragen – für einen rechtssicheren Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen.

Unternehmensverträge

+
Gestaltung und Prüfung individueller Verträge – von Gesellschaftervereinbarungen über Geheimhaltungsvereinbarungen bis zu Liefer- und Kooperationsverträgen – zugeschnitten auf Ihr Geschäftsmodell.
Leistung 01

GmbH- & Gesellschaftsrecht

Von der Gründung über die laufende Beratung bis zur Satzungsänderung – das Gesellschaftsrecht bildet den rechtlichen Rahmen, in dem Ihr Unternehmen handelt. Eine durchdachte Satzung und klare Gesellschaftervereinbarungen verhindern viele Konflikte, bevor sie entstehen.

Wir begleiten GmbH, UG (haftungsbeschränkt), GmbH & Co. KG und andere Gesellschaftsformen von der Gründung bis zur laufenden Beratung – Satzungsgestaltung, Kapitalmaßnahmen, Umwandlungen sowie die Vorbereitung von Gesellschafterversammlungen und -beschlüssen.

  • Gründung von GmbH, UG und GmbH & Co. KG
  • Satzungsgestaltung und Gesellschaftervereinbarungen
  • Gesellschafterversammlung und Beschlussfassung (§ 46 GmbHG)
  • Kapitalerhöhung, -herabsetzung und Anteilsübertragung
  • Umwandlungen (Verschmelzung, Spaltung, Formwechsel)
  • Laufende gesellschaftsrechtliche Beratung

Direkt anfragen

Ob Neugründung oder Änderung einer bestehenden Struktur – wir prüfen, was rechtlich und steuerlich zu Ihrem Unternehmen passt.

Zentrale: 03643 85 00 12

E-Mail: unternehmensrecht@hlp-beratung.eu


Kostenloses Erstgespräch
Leistung 02

Gesellschafterstreit & Gesellschafterversammlung

Aus geschäftlichen Meinungsverschiedenheiten kann schnell ein offener Gesellschafterstreit werden – über Gewinnverwendung, Geschäftsführung oder die Zukunft des Unternehmens. Wer hier zu spät oder unvorbereitet handelt, riskiert eine dauerhafte Blockade der Gesellschaft.

Wir vertreten Gesellschafter und Geschäftsführer in Konfliktsituationen – von der rechtlichen Bewertung über die Vorbereitung und Leitung von Gesellschafterversammlungen bis zur gerichtlichen Auseinandersetzung. Dr. Niels Lierow bringt dabei seine Erfahrung als ehemaliger Zivilrichter am Landgericht Hamburg ein.

  • Rechtliche Bewertung von Konflikten zwischen Gesellschaftern
  • Vorbereitung und Leitung von Gesellschafterversammlungen
  • Anfechtung fehlerhafter Gesellschafterbeschlüsse
  • Ausschluss und Einziehung von Geschäftsanteilen
  • Gesellschafterklage (actio pro socio)
  • Vertretung vor Gericht bei eskalierten Konflikten

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Je früher wir eingebunden werden, desto mehr Handlungsspielraum bleibt. Sprechen Sie uns an, bevor eine Versammlung eskaliert.

Zentrale: 03643 85 00 12

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Leistung 03

Geschäftsführer – Anstellung, Haftung, Abberufung

Als Geschäftsführer stehen Sie zwischen unternehmerischer Verantwortung und persönlichem Haftungsrisiko. Anstellungsvertrag und Organstellung sind zwei rechtlich getrennte Ebenen, die häufig durcheinandergeraten – mit Folgen gerade im Konfliktfall.

Wir gestalten Geschäftsführer-Anstellungsverträge, beraten zu Sorgfaltspflichten und Haftungsvermeidung und vertreten Geschäftsführer wie Gesellschaften bei Abberufung, Kündigung oder Haftungsfragen.

  • Gestaltung und Prüfung von Geschäftsführer-Anstellungsverträgen
  • Haftungsvermeidung nach § 43 GmbHG
  • Abberufung und Kündigung – Organstellung und Anstellungsvertrag getrennt betrachtet
  • D&O-Versicherung: Umfang und Sinnhaftigkeit prüfen
  • Verhalten in der Unternehmenskrise
  • Vertretung in Haftungsprozessen

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Ob Vertragsgestaltung, Krisensituation oder bereits laufender Streit – wir ordnen Ihre Lage schnell ein.

Zentrale: 03643 85 00 12

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Leistung 04

Unternehmenskauf & Nachfolge (M&A)

Ob Kauf, Verkauf oder die Übergabe an die nächste Generation – eine Unternehmenstransaktion ist eine der komplexesten unternehmerischen Entscheidungen. Recht und Steuern greifen hier besonders eng ineinander.

Wir begleiten Käufer und Verkäufer durch den gesamten Prozess – von der ersten Absichtserklärung (Letter of Intent) über die Due Diligence und den Kaufvertrag bis zum Übergang (Closing). Bei Nachfolgen stimmen wir Gesellschaftsvertrag, Testament und steuerliche Gestaltung gemeinsam mit unseren Steuerberatern aufeinander ab.

  • Letter of Intent, NDA und Verhandlungsführung
  • Rechtliche Due Diligence
  • Unternehmenskaufvertrag (SPA): Garantien, Freistellungen, Wettbewerbsverbote
  • Share Deal oder Asset Deal – Strukturierung der Transaktion
  • Unternehmensnachfolge: Familie, Management-Buy-out oder externer Verkauf
  • Begleitung bis zum Closing

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Vertraulichkeit hat bei Transaktionen oberste Priorität. Ein erstes, unverbindliches Gespräch schafft Klarheit über den weiteren Weg.

Zentrale: 03643 85 00 12

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Leistung 05

Handels- & Vertriebsrecht

Im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen gelten eigene Regeln – vom kaufmännischen Bestätigungsschreiben bis zu Handelsvertreter- und Vertriebsverträgen. Wer diese Besonderheiten kennt, vermeidet unnötige Risiken im Tagesgeschäft.

Wir beraten zu Handelsvertreter-, Vertriebs- und Handelsgeschäften, prüfen und gestalten Allgemeine Geschäftsbedingungen für den B2B-Bereich und vertreten Unternehmen bei Streitigkeiten mit Geschäftspartnern.

  • Handelsvertreter- und Vertriebsverträge
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) im B2B-Geschäftsverkehr
  • Kaufmännisches Bestätigungsschreiben und Handelsbräuche
  • Prokura und Handelsregisteranmeldungen
  • Lieferketten- und Bezugsvereinbarungen
  • Vertretung bei Streitigkeiten mit Geschäftspartnern

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Klare Verträge im Tagesgeschäft ersparen später viel Ärger. Wir prüfen, wo Nachbesserungsbedarf besteht.

Zentrale: 03643 85 00 12

E-Mail: unternehmensrecht@hlp-beratung.eu


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Leistung 06

Unternehmensverträge

Ob Gesellschaftervereinbarung, Geheimhaltungsvereinbarung oder Dienstleistungsvertrag – die Qualität Ihrer Verträge entscheidet oft erst im Streitfall über den Ausgang. Ein Vertrag, der nur im Idealfall funktioniert, ist kein guter Vertrag.

Wir gestalten und prüfen Unternehmensverträge aller Art – individuell auf Ihr Geschäftsmodell zugeschnitten, nicht als unangepasstes Muster aus dem Internet.

  • Gesellschaftervereinbarungen neben der Satzung
  • Geheimhaltungs- und Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDA)
  • Geschäftsführer- und Beraterverträge
  • Liefer-, Kooperations- und Dienstleistungsverträge
  • Wettbewerbsverbote
  • Vertragsverhandlung und -durchsetzung

Direkt anfragen

Lassen Sie zentrale Verträge vor der Unterschrift prüfen – nicht erst, wenn es zum Streit kommt.

Zentrale: 03643 85 00 12

E-Mail: unternehmensrecht@hlp-beratung.eu


Kostenloses Erstgespräch

Gesellschafterstreit, Vertragsfrage oder Unternehmensverkauf?

Schildern Sie uns Ihr Anliegen – wir geben Ihnen eine erste Einschätzung. Online-Termin spart Ihnen Zeit und Kosten.

Wenn es ernst wird

Aus der Unternehmenskrise wird ein Strafverfahren? Dann verteidigen wir.

Insolvenzverschleppung, nicht abgeführte Sozialabgaben oder steuerstrafrechtliche Vorwürfe im Zusammenhang mit der Gesellschaft – sobald es strafrechtlich wird, zählen Erfahrung und schnelles Handeln. Auf unserer Spezialseite zum Steuerstrafrecht sehen Sie, wie wir verteidigen.

Zur Seite Steuerstrafrecht
Wissen

Wichtige Begriffe im Unternehmensrecht

Kurz und verständlich erklärt – die zentralen Begriffe, die im Gesellschaftsrecht und bei Unternehmenstransaktionen immer wieder auftauchen.

vGA (verdeckte Gewinnausschüttung)

Eine Vermögensverschiebung von der Gesellschaft an einen Gesellschafter, die ihre Ursache im Gesellschaftsverhältnis hat und einem Fremdvergleich nicht standhält – etwa ein überhöhtes Geschäftsführergehalt.

Gesellschafterbeschluss

Die Entscheidung der Gesellschafterversammlung einer GmbH, etwa über Gewinnverwendung, Satzungsänderungen oder die Bestellung von Geschäftsführern (§ 46 GmbHG).

Geschäftsführerhaftung

Die persönliche Haftung eines GmbH-Geschäftsführers für Pflichtverletzungen, etwa bei Verstößen gegen die Sorgfaltspflicht (§ 43 GmbHG). Im Regelfall haftet dagegen die Gesellschaft mit ihrem eigenen Vermögen.

Due Diligence

Die strukturierte Prüfung eines Unternehmens vor einem Kauf, Verkauf oder einer Beteiligung – rechtlich, wirtschaftlich und steuerlich, um Risiken vor Vertragsschluss zu erkennen.

Asset Deal / Share Deal

Zwei Grundformen des Unternehmenskaufs: Beim Asset Deal werden einzelne Wirtschaftsgüter übertragen, beim Share Deal Geschäftsanteile am Rechtsträger selbst.

Drag-along (Mitverkaufspflicht)

Eine Satzungsklausel, die Minderheitsgesellschafter verpflichtet, ihre Anteile mitzuverkaufen, wenn die Mehrheit ihre Anteile an einen Käufer veräußert.

Vinkulierung

Eine Satzungsklausel, wonach die Übertragung von Geschäftsanteilen an die Zustimmung der Gesellschaft oder der Mitgesellschafter gebunden ist.

Abfindungsklausel

Eine Regelung, die festlegt, wie ein ausscheidender Gesellschafter für seinen Anteil entschädigt wird – ein häufiger Streitpunkt bei unklarer oder zu niedriger Bemessung.

D&O-Versicherung

Die Directors-and-Officers-Versicherung schützt Geschäftsführer und andere Organe vor den finanziellen Folgen einer persönlichen Haftung gegenüber der Gesellschaft oder Dritten.

Satzung (Gesellschaftsvertrag)

Die Grundordnung einer GmbH – Firma, Sitz, Gegenstand, Stammkapital sowie Regeln zu Gesellschafterversammlung, Geschäftsführung und Anteilsübertragung.

Wissen & Themen

Weitere Themen im Unternehmensrecht

Über die häufigsten Fragen hinaus begegnen uns in der Beratung regelmäßig weitere Themen aus dem Gesellschafts- und Unternehmensbereich. Ein erster Überblick mit Verweis auf unseren Ratgeber – für die Einschätzung Ihres konkreten Falls sprechen Sie uns gerne an.

Gründung, Struktur & laufender Betrieb

MoPeG: neues Recht der PersonengesellschaftenWas sich für GbR, OHG und KG geändert hat.

Seit der Reform des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) sind GbR, OHG und KG neu geordnet; unter anderem gibt es jetzt ein Gesellschaftsregister für die GbR. Für bestehende Personengesellschaften lohnt sich ein Blick auf Anpassungsbedarf bei Gesellschaftsverträgen und Registrierungspflichten.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Die digitale GmbH-GründungNotartermin per Video statt persönlichem Erscheinen.

Eine GmbH lässt sich inzwischen auch per Video-Notartermin gründen, ohne persönliches Erscheinen beim Notar. Das beschleunigt die Gründung, ersetzt aber nicht die sorgfältige inhaltliche Vorbereitung von Satzung und Gesellschaftervereinbarung.

Zum Beitrag im Ratgeber →

GmbH oder GmbH & Co. KG?Der direkte Vergleich zweier gängiger Rechtsformen.

GmbH und GmbH & Co. KG unterscheiden sich in Haftung, Besteuerung und Publizitätspflichten. Welche Rechtsform passt, hängt von der geplanten Unternehmensgröße, der Nachfolge und den steuerlichen Zielen ab.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Geschäftsgeheimnisse schützenPflichten nach dem Geschäftsgeheimnisgesetz.

Das Geschäftsgeheimnisgesetz schützt Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse nur, wenn das Unternehmen angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen trifft – etwa durch Vertraulichkeitsvereinbarungen und Zugriffsbeschränkungen. Ohne solche Maßnahmen entfällt der gesetzliche Schutz häufig ganz.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Wettbewerbsverbot für Gesellschafter & GeschäftsführerWas während und nach der Tätigkeit zulässig ist.

Gesellschafter und Geschäftsführer unterliegen häufig einem Wettbewerbsverbot während ihrer Tätigkeit für das Unternehmen; nachvertragliche Wettbewerbsverbote sind dagegen nur unter engeren Voraussetzungen wirksam. Eine klare vertragliche Regelung schafft Sicherheit für beide Seiten.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Nachfolge, Transaktionen & Sonderfälle

Unternehmensnachfolge: die Wege im ÜberblickFamilie, Management-Buy-out oder externer Verkauf.

Nachfolge kann innerhalb der Familie, an Mitarbeiter (Management-Buy-out) oder an externe Käufer erfolgen. Jeder Weg hat eigene rechtliche und steuerliche Weichenstellungen, die frühzeitig bedacht werden sollten.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Due Diligence beim UnternehmenskaufRisiken erkennen, bevor man kauft.

Die Due Diligence untersucht vor dem Kauf rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche Risiken des Zielunternehmens – von bestehenden Verträgen über Rechtsstreitigkeiten bis zu Arbeitsverhältnissen. Erkannte Risiken fließen in Kaufpreis, Garantien oder Freistellungen ein.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Share Deal oder Asset Deal?Die zwei Wege des Unternehmenskaufs.

Beim Share Deal wechseln Anteile den Eigentümer, beim Asset Deal einzelne Wirtschaftsgüter und Vertragsverhältnisse. Die Wahl beeinflusst Haftung, Vertragsübergang und Besteuerung – eine Entscheidung, die Recht und Steuern gemeinsam beantworten.

Zum Beitrag im Ratgeber →

StaRUG: Restrukturierung als Alternative zur InsolvenzSanierung noch vor dem Insolvenzverfahren.

Das StaRUG eröffnet Unternehmen in der Krise – noch vor einer Insolvenz – ein gerichtsnahes Restrukturierungsverfahren, um mit einem Teil der Gläubiger einen Sanierungsplan umzusetzen. Es setzt eine frühzeitige, sorgfältige Vorbereitung voraus.

Zum Beitrag im Ratgeber →

Holding gründenRechtliche Gestaltung und steuerliche Wirkung im Zusammenspiel.

Eine Holdingstruktur bündelt Beteiligungen in einer Muttergesellschaft und kann Haftung, Nachfolge und Besteuerung des Unternehmens günstig gestalten. Die rechtliche Struktur und die steuerliche Wirkung müssen dabei von Anfang an zusammengedacht werden.

Zum Beitrag im Ratgeber →

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Unternehmensrecht

Direkte Antworten auf die meistgesuchten Fragen – damit Sie sich ein erstes Bild machen können, bevor wir sprechen.

Ihr Fall ist individuell. Diese Antworten bieten Orientierung – sie ersetzen keine persönliche Beratung. Kontaktieren Sie uns für eine vertrauliche Einschätzung.

Wann brauche ich einen Anwalt für Unternehmensrecht statt nur meinen Steuerberater?

+
Der Steuerberater begleitet die laufende Buchhaltung und Steuererklärungen. Ein Anwalt für Unternehmensrecht wird zusätzlich gebraucht, wenn Verträge verhandelt oder geprüft werden müssen, wenn es zwischen Gesellschaftern zum Streit kommt, bei Haftungsfragen für Geschäftsführer oder beim Kauf und Verkauf eines Unternehmens. In der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater arbeiten Rechtsanwälte und Steuerberater im selben Haus zusammen, sodass rechtliche und steuerliche Fragen nicht getrennt beantwortet werden müssen. Typischer Fehler in der Praxis ist, rechtliche Fragen erst zu stellen, wenn ein Vertrag bereits unterschrieben oder ein Konflikt eskaliert ist. Wer Vertragsentwürfe, Gesellschafterbeschlüsse oder Abmahnungen frühzeitig prüfen lässt, vermeidet teure Nacharbeit. Der Steuerberater ist für die steuerliche Seite zuständig; die rechtlichen Risiken eines Vorgangs, etwa Haftung oder Fristen, gehören in die anwaltliche Prüfung. Als Unternehmer sollten Sie bei jedem ungewöhnlichen Vorgang beide Perspektiven einholen, bevor Sie unterschreiben oder reagieren.

Was ist der Unterschied zwischen GmbH und GmbH & Co. KG?

+
Die GmbH ist eine eigenständige Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung. Die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft, bei der die GmbH als Komplementärin die persönliche Haftung übernimmt – die eigentlichen Unternehmer sind meist als Kommanditisten nur mit ihrer Einlage beteiligt. Welche Rechtsform passt, hängt von Haftung, Steuerfolgen und Nachfolgeplanung ab. Wir beraten Sie dazu gemeinsam mit unseren Steuerberatern. In der Praxis entscheidet vor allem die Frage, wer welche persönliche Haftung tragen soll und wie das Unternehmen steuerlich behandelt werden soll. Die GmbH & Co. KG wird oft gewählt, um Haftungsschutz mit den steuerlichen Vorteilen einer Personengesellschaft zu verbinden, etwa bei der Gewerbesteueranrechnung. Fehler entstehen, wenn die Struktur allein aus steuerlichen Gründen gewählt wird, ohne Nachfolge und Gesellschafterwechsel mitzudenken. Eine spätere Umwandlung ist möglich, aber mit Aufwand und Kosten verbunden.

Wann haftet ein GmbH-Geschäftsführer persönlich?

+
Im Regelfall haftet die GmbH mit ihrem eigenen Vermögen, nicht der Geschäftsführer persönlich. Eine persönliche Haftung kann aber entstehen, etwa bei Verletzung der Sorgfaltspflichten nach § 43 GmbHG, bei verspäteter Reaktion auf eine Unternehmenskrise oder bei bestimmten steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Pflichtverletzungen. Wir prüfen frühzeitig, wo Haftungsrisiken bestehen, und zeigen, wie sie sich vermeiden lassen. In der Praxis wird die Haftung meist erst relevant, wenn die GmbH selbst zahlungsunfähig wird und Gläubiger oder der Insolvenzverwalter nach dem Geschäftsführer suchen. Häufige Auslöser sind verspätete Insolvenzantragstellung, eigenmächtige Zahlungen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder das Ignorieren von Warnsignalen aus der Buchhaltung. Auch die private Haftung für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge oder Lohnsteuer wird oft unterschätzt. Wer als Geschäftsführer wirtschaftliche Krisensignale ernst nimmt und dokumentiert reagiert, kann dieses Risiko deutlich verringern.

Kann ich als Geschäftsführer jederzeit abberufen werden?

+
Die Bestellung zum Geschäftsführer ist gesellschaftsrechtlich grundsätzlich jederzeit widerruflich – unabhängig davon, was der Anstellungsvertrag regelt. Organstellung und Anstellungsvertrag (Vergütung, Kündigungsfristen) sind rechtlich zu trennen: Die Abberufung als Organ beendet nicht automatisch den Anstellungsvertrag. Wir prüfen, welche Ansprüche nach einer Abberufung bestehen bleiben. In der Praxis unterschätzen viele Geschäftsführer, dass eine Abberufung ohne wichtigen Grund zwar gesellschaftsrechtlich wirksam ist, aber Ansprüche aus dem Anstellungsvertrag wie Vergütung bis zum vertraglichen Ende oder eine Abfindung auslösen kann. Umgekehrt kann eine Abberufung aus wichtigem Grund, etwa bei Pflichtverletzungen, auch eine fristlose Kündigung des Anstellungsvertrags rechtfertigen. Entscheidend sind die genaue Formulierung im Anstellungsvertrag und die Dokumentation der Gründe für die Abberufung.

Was tun bei Streit zwischen Gesellschaftern?

+
Zunächst prüfen wir Satzung und eventuelle Gesellschaftervereinbarungen auf Regelungen zu Stimmrechten, Beschlussfassung und Ausschluss. Häufig lässt sich ein Konflikt durch klare rechtliche Einordnung und eine gut vorbereitete Gesellschafterversammlung entschärfen; wo nötig, vertreten wir Sie auch gerichtlich – etwa bei der Anfechtung fehlerhafter Beschlüsse. In der Praxis eskalieren Gesellschafterstreitigkeiten oft, weil Formfehler bei der Einberufung oder Beschlussfassung übersehen werden und Beschlüsse dadurch angreifbar sind. Häufige Streitpunkte sind Informationsrechte, die Ausschüttung von Gewinnen oder der Ausschluss eines Gesellschafters aus wichtigem Grund. Eine sorgfältig vorbereitete Gesellschaftervereinbarung mit klaren Regeln zu Pattsituationen kann viele Konflikte von vornherein vermeiden. Wo eine Einigung nicht gelingt, bleibt die gerichtliche Anfechtungsklage die letzte Möglichkeit.

Was ist bei einer Gesellschafterversammlung zu beachten?

+
Die Gesellschafterversammlung ist das oberste Organ der GmbH und entscheidet über die in § 46 GmbHG genannten Angelegenheiten – unter anderem über Jahresabschluss, Gewinnverwendung sowie Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern. Einladung, Ankündigung und Beschlussfähigkeit richten sich nach Gesetz und Satzung. Formfehler bei Einladung oder Beschlussfassung können Beschlüsse angreifbar machen – wir bereiten Versammlungen rechtssicher vor und begleiten sie. In der Praxis führen vor allem formale Fehler zu späteren Anfechtungen, etwa eine zu kurze Ladungsfrist, eine unvollständige Tagesordnung oder eine fehlerhafte Stimmenauszählung. Auch die Frage, ob ein Beschluss der einfachen oder qualifizierten Mehrheit bedarf, wird häufig falsch eingeschätzt. Protokolle sollten Beschlusswortlaut, Abstimmungsergebnis und etwaige Widersprüche genau festhalten, da sie im Streitfall als Beweis dienen. Eine rechtzeitige Prüfung der Einladung verhindert, dass Beschlüsse später erfolgreich angegriffen werden können.

Was ist der Unterschied zwischen Share Deal und Asset Deal?

+
Beim Share Deal werden Geschäftsanteile am Unternehmen übertragen, das Unternehmen selbst bleibt als Rechtsträger unverändert. Beim Asset Deal werden einzelne Wirtschaftsgüter und Vertragsverhältnisse gezielt übertragen. Beide Wege haben unterschiedliche Folgen für Haftung, Verträge, Mitarbeiter und Steuern. Welcher Weg passt, klären wir gemeinsam mit unseren Steuerberatern. In der Praxis entscheidet sich die Wahl häufig nach der Größe und Struktur des Zielunternehmens sowie nach steuerlichen Überlegungen des Käufers. Der Share Deal ist meist schneller umsetzbar, übernimmt aber automatisch auch unbekannte Altverbindlichkeiten des Unternehmens. Der Asset Deal ermöglicht eine gezielte Auswahl der zu übernehmenden Verträge und Vermögenswerte, erfordert aber die Zustimmung einzelner Vertragspartner zur Übertragung. Arbeitsverhältnisse gehen beim Asset Deal üblicherweise nach den Regeln des Betriebsübergangs über.

Was prüft eine Due Diligence beim Unternehmenskauf?

+
Die Due Diligence ist die strukturierte Prüfung eines Zielunternehmens vor dem Kauf – rechtlich, wirtschaftlich und steuerlich. Ziel ist, Risiken zu erkennen, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird, und sie im Kaufpreis oder in Garantien und Freistellungen abzubilden. Wir übernehmen die rechtliche Due Diligence und stimmen uns eng mit den Steuerberatern der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater ab. In der Praxis wird der Umfang der Due Diligence häufig unterschätzt, gerade bei kleineren Unternehmenskäufen ohne externen Berater. Geprüfte Bereiche sind typischerweise Verträge, Arbeitsverhältnisse, laufende Rechtsstreitigkeiten, gewerbliche Schutzrechte sowie steuerliche und bilanzielle Verhältnisse. Fehlende oder unvollständige Unterlagen sind ein häufiges Warnsignal, das ernst genommen werden sollte. Die Ergebnisse fließen unmittelbar in Kaufpreisverhandlung, Garantiekatalog und Freistellungsklauseln des Kaufvertrags ein und sollten daher rechtzeitig vor Vertragsunterschrift vorliegen.

Wie bereite ich meine Unternehmensnachfolge rechtlich vor?

+
Eine gute Nachfolgeplanung beginnt Jahre vor der eigentlichen Übergabe: Gesellschaftsvertrag und Testament müssen zueinander passen, Nachfolger sollten rechtzeitig eingebunden werden. Ob Übergabe an die Familie, an Mitarbeiter (Management-Buy-out) oder Verkauf an einen externen Käufer – die rechtliche und steuerliche Gestaltung entscheidet wesentlich über den Erfolg. Wir begleiten die Nachfolge gemeinsam mit unseren Steuerberatern. In der Praxis scheitert eine Nachfolge oft nicht an der rechtlichen Gestaltung, sondern daran, dass die Übergabe zu spät und ohne klare Entscheidung über den Nachfolger angegangen wird. Widersprüchliche Regelungen zwischen Gesellschaftsvertrag, Testament und Ehevertrag führen im Erbfall häufig zu Streit unter den Beteiligten. Auch Pflichtteilsansprüchen weichender Erben sollte bereits bei der Vertragsgestaltung Rechnung getragen werden. Wer die Nachfolge früh regelt, gewinnt Zeit für eine schrittweise Übergabe und die Einbindung des Nachfolgers.

Was regelt ein Unternehmenskaufvertrag (SPA)?

+
Der Unternehmenskaufvertrag (Share Purchase Agreement) regelt neben Kaufgegenstand und Kaufpreis vor allem Garantien des Verkäufers, Freistellungen für erkannte Risiken, Wettbewerbsverbote und die Bedingungen bis zum Vollzug (Closing). Eine sorgfältige Vertragsgestaltung entscheidet, wer welches Risiko nach dem Verkauf trägt. Wir verhandeln und gestalten den Kaufvertrag für Käufer wie Verkäufer. In der Praxis entscheiden vor allem die Garantiekataloge und Haftungsbegrenzungen darüber, wie hoch das wirtschaftliche Risiko nach dem Verkauf tatsächlich bleibt. Übliche Regelungspunkte sind Haftungshöchstgrenzen, Verjährungsfristen für Garantieansprüche und Selbstbehalte des Käufers. Auch Material-Adverse-Change-Klauseln und Bedingungen für den Vollzug können den Ausgang der Transaktion erheblich beeinflussen. Käufer und Verkäufer haben hier gegenläufige Interessen, weshalb eine ausgewogene Verhandlung dieser Klauseln für beide Seiten entscheidend ist.

Welche Verträge braucht mein Unternehmen im Tagesgeschäft?

+
Je nach Geschäftsmodell gehören dazu Liefer- und Vertriebsverträge, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA) sowie Vereinbarungen mit Vertriebspartnern und Dienstleistern. Unangepasste Musterverträge bergen Risiken, wenn sie nicht zum eigenen Geschäftsmodell passen. Wir prüfen bestehende Verträge und erstellen neue, passgenaue Vertragswerke. In der Praxis zeigt sich das Risiko unpassender Musterverträge meist erst im Streitfall, etwa wenn Haftungsbegrenzungen unwirksam sind oder Kündigungsfristen nicht zum Geschäftsmodell passen. Besonders bei AGB gegenüber Verbrauchern gelten strenge Wirksamkeitsvoraussetzungen, deren Verletzung ganze Klauseln unwirksam machen kann. NDA sollten Geheimhaltungsumfang, Laufzeit und Vertragsstrafen klar regeln, statt allgemeine Formulierungen zu übernehmen. Eine regelmäßige Aktualisierung bestehender Vertragswerke verhindert, dass veraltete Klauseln im Ernstfall nicht mehr durchsetzbar sind.

Was ist eine D&O-Versicherung und brauche ich sie als Geschäftsführer?

+
Die D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) schützt Geschäftsführer und Organe vor den finanziellen Folgen einer persönlichen Haftung gegenüber der Gesellschaft oder Dritten. Da eine Haftung schnell existenzbedrohende Summen erreichen kann, ist sie für viele Geschäftsführer eine sinnvolle Absicherung – Umfang und Ausschlüsse der jeweiligen Police sollten aber genau geprüft werden. In der Praxis wird die D&O-Versicherung oft von der Gesellschaft und nicht vom Geschäftsführer selbst abgeschlossen, was die Verhandlungsmacht über Bedingungen beeinflusst. Wichtige Prüfpunkte sind die Deckungssumme, Ausschlüsse für vorsätzliches Handeln sowie die Frage, ob auch Ansprüche der Gesellschaft selbst gegen den Geschäftsführer mitversichert sind. Bei einem Geschäftsführerwechsel sollte zudem geklärt werden, ob eine Nachhaftungsdeckung für während der Amtszeit begangene Pflichtverletzungen besteht. Eine Vertragsprüfung vor Abschluss lohnt sich in jedem Fall.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit meinem bestehenden Steuerberater ab, wenn Sie mich im Gesellschaftsrecht beraten?

+
Wir ersetzen Ihren Steuerberater nicht, sondern ergänzen ihn um die rechtliche Seite – und stimmen uns bei Bedarf direkt mit ihm ab. Wenn Sie möchten, können auch unsere eigenen Steuerberater Kai-Uwe Hesse und Kerstin Bader die steuerliche Seite Ihres Anliegens mit übernehmen, sodass rechtliche und steuerliche Gestaltung aus einer Hand kommen. Sie entscheiden, welches Modell für Sie passt. In der Praxis funktioniert diese Aufteilung am besten, wenn zu Beginn klar festgelegt wird, wer welche Unterlagen liefert und wer mit wem direkt kommuniziert. Typische Schnittstellen sind gesellschaftsrechtliche Maßnahmen mit steuerlichen Folgen, etwa Umwandlungen, Anteilsübertragungen oder Gewinnausschüttungen. Ohne Abstimmung entstehen leicht widersprüchliche Empfehlungen oder doppelte Arbeit auf Mandantenseite. Sie behalten dabei jederzeit die Wahl, ob Ihr bisheriger Steuerberater eingebunden bleibt oder die steuerliche Seite ebenfalls bei der HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater liegen soll.

Sind Sie nur in Weimar tätig oder auch in Mitteldeutschland und bundesweit?

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Unser Kanzleisitz ist Weimar, von dort betreuen wir Mandate in ganz Mitteldeutschland (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) und bundesweit. Viele gesellschaftsrechtliche Anliegen lassen sich ortsunabhängig per Telefon, E-Mail und Microsoft-Teams-Erstgespräch bearbeiten – der regionale Bezug bleibt, die Reichweite ist es nicht. In der Praxis ist die ortsunabhängige Bearbeitung inzwischen der Regelfall, da Vertragsunterlagen, Gesellschafterlisten und Handelsregisterauszüge digital vorliegen und Besprechungen per Video ebenso effektiv sind wie vor Ort. Persönliche Termine bleiben sinnvoll, wenn eine Gesellschafterversammlung begleitet oder ein Vertragsabschluss unmittelbar verhandelt wird. Für Unternehmen außerhalb Mitteldeutschlands ändert sich der Ablauf der Mandatsbearbeitung dadurch kaum, lediglich der persönliche Termin vor Ort wird seltener genutzt.

Was kostet die anwaltliche Beratung im Unternehmensrecht?

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Die Kosten richten sich nach Aufwand und Bedeutung der Angelegenheit – als Zeithonorar, Pauschale für abgegrenzte Aufgaben wie eine Vertragsprüfung oder nach dem Gegenstandswert (RVG), etwa bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Das kostenlose Erstgespräch dient dazu, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen vorab zu sagen, womit Sie rechnen müssen. In der Praxis lohnt sich vor Mandatsbeginn eine klare Abgrenzung, ob eine Aufgabe abgrenzbar ist und sich für eine Pauschale eignet, oder ob der Aufwand vorab schwer einzuschätzen ist und ein Zeithonorar sachgerechter ist. Bei gerichtlichen Verfahren richten sich die gesetzlichen Gebühren nach dem Streitwert, der bei Gesellschafterstreitigkeiten oder Unternehmenskäufen erheblich sein kann. Eine transparente Kostenschätzung vor Mandatsbeginn schützt vor unangenehmen Überraschungen und ermöglicht Ihnen eine fundierte Entscheidung über das weitere Vorgehen.

Wie läuft der erste Kontakt ab?

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Sie schildern uns telefonisch, per Schnellkontakt oder über den ausführlichen Fragebogen Ihr Anliegen. Im kostenlosen Erstgespräch (20 Minuten) klären wir, ob und wie eine Zusammenarbeit passt – Themen, Ablauf, Konditionen. Die eigentliche rechtliche Beratung beginnt danach mit der Erstberatung zum Festpreis oder nach individueller Vereinbarung. In der Praxis lohnt es sich, vor dem Erstgespräch die wichtigsten Unterlagen wie Gesellschaftsvertrag, Handelsregisterauszug oder den strittigen Vertrag bereitzuhalten, damit das Anliegen zügig eingeordnet werden kann. Das Erstgespräch ersetzt keine rechtliche Prüfung, sondern klärt Zuständigkeit, Dringlichkeit und ungefähren Aufwand. Bei fristgebundenen Angelegenheiten, etwa einer drohenden Anfechtungsfrist, sollten Sie dies bereits bei der Kontaktaufnahme deutlich machen, damit das Gespräch zeitnah stattfinden kann.

Fristen und Formalien entscheiden oft über den Ausgang.

Ob Anfechtung eines Beschlusses oder Verhandlung eines Unternehmenskaufs – vereinbaren Sie jetzt einen Online-Termin oder nehmen Sie Kontakt auf.

Team

HLP GmbH Hesse – Dr. Lierow – Presch Rechtsanwälte Steuerberater – Rechtsanwälte & Steuerberater

Zwei Rechtsanwälte und zwei Steuerberater unter einem Dach – rechtliche und steuerliche Kompetenz, vollständig integriert.

Kosten & Honorar

Transparent und planbar.

Ihr erster Schritt kostet nichts: das Erstgespräch (20 Minuten) zur Zusammenarbeit. Die inhaltliche Beratung beginnt danach mit der Erstberatung zum Festpreis.

Klarheit von Anfang an: Wir beraten ausschließlich gegen Vergütung – dafür wissen Sie jederzeit, woran Sie sind. Die erste Einordnung erfolgt zum Festpreis, die weitere Tätigkeit nach Zeit, Honorarvereinbarung oder nach Streitwert (RVG).

Beratung nach Zeit 250 €pro Stunde zzgl. USt Transparent abgerechnet und vorab besprochen – keine versteckten Kosten.

Erstberatung zum Festpreis

Strukturierte erste Einordnung Ihres Anliegens zu einem vorab vereinbarten Festpreis – ohne Überraschungen.

Honorarvereinbarung

Für überschaubare Mandate Pauschal- oder Zeitvergütung; außergerichtlich auch unterhalb der gesetzlichen Gebühren möglich.

Abrechnung nach RVG

Alternativ nach dem Gegenstands-/Streitwert (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Die voraussichtliche Höhe erläutern wir vorab.

Zusammenarbeit nach Ihrem Bedarf. Wir arbeiten eng mit Ihrem bestehenden Steuerberater zusammen – oder unsere eigenen Steuerberater übernehmen die steuerliche Seite gleich mit. Wir nehmen bewusst nicht jedes Mandat an, damit jeder Fall die nötige Aufmerksamkeit erhält.
Kontakt

So erreichen Sie uns

Ihr Einstieg: das kostenlose Erstgespräch (20 Minuten) per Telefon oder Video – wir klären, ob und wie eine Zusammenarbeit für Sie passt: Themen, Ablauf, Konditionen. Bewusst keine Einzelfall-Rechtsberatung – die beginnt danach mit der Erstberatung zum Festpreis.Ein Mandat entsteht erst durch ausdrückliche Beauftragung – gesetzliche und vertragliche Fristen (etwa bei der Anfechtung von Gesellschafterbeschlüssen oder in laufenden Verhandlungen) laufen unabhängig davon weiter.

Erstgespräch vereinbaren – vor Ort, Rückruf oder online

Zwanzig Minuten, kostenlos und unverbindlich. Sie schildern Ihr Anliegen, wir sagen Ihnen, wie wir helfen können und womit zu rechnen ist. Sie wählen selbst, ob wir uns in Weimar treffen, Sie einen Rückruf möchten oder wir online sprechen.

Fristen beachten: Gegen Bescheide und in vielen Verfahren laufen kurze Fristen – nehmen Sie im Zweifel lieber früher Kontakt auf.
Kostenpflichtig · 60 MinutenBeratungstermin buchen

Die Vergütung vereinbaren wir vor dem Termin in Textform; die Rechnung stellen wir im Nachgang. Ein Mandat entsteht erst, wenn wir den Auftrag annehmen und bestätigen.

Lieber direkt anrufen?

Mo–Fr 08–18 Uhr für Sie erreichbar.

Zentrale · 03643 85 00 12 →

Oder per E-Mail: unternehmensrecht@hlp-beratung.eu

Anfrage senden

Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten und ein paar Sätze zu Ihrem Anliegen – wir melden uns zeitnah zurück. Bei Bedarf können Sie Unterlagen direkt anfügen.

Lieber direkt anrufen? Zentrale 03643 85 00 12 (Mo–Fr 08–18 Uhr).
Vertraulich. Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

1 · Worum geht es?




2 · Ihr Anliegen



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